Wohlig warm durch den Winter
Wenn es draußen kälter wird, steigt unser Bedürfnis nach einem warmen Zuhause. Und obwohl wir diesen Winter mit extremen Kältepolen noch verschont geblieben sind, ist die Heizperiode noch lange nicht zu Ende.
Üblicherweise werden zwischen 1. Oktober und 30. April die Heizsysteme hochgefahren, in höheren Lagen aber auch schon mal länger.
Kostengünstig warm
Moderne und ökologisch sinnvolle Heizsysteme sind nicht nur Fernwärme, Solaranlagen oder Pelletsheizungen – wieder häufiger im Trend liegen auch Scheitholzanlagen, nicht zuletzt aufgrund der enormen Kosteneinsparungen gegenüber Öl- oder Gasheizungen. Nebenbei lockt das Land Kärnten auch noch mit tollen Förderungen für Scheitholz-, Pellets- oder Hackschnitzelkessel.
Damit im Sinne der Energieeffizienz mit Holz richtig geheizt wird, und sich Holz als CO2-neutraler Energieträger nicht als Umweltsünder entpuppt, sind jedoch einige Dinge zu beachten. Denn auch richtiges Heizen will gelernt sein.
Und so funktioniert’s
Richtige Verwendung des Brennstoffes, fachgerechte Installation & regelmäßige Kontrolle und Wartung der Heizungsanlagen sowie rauch- und rückstandsfreies Verbrennen sind wichtige Voraussetzungen für den umweltschonenden und gesunden Gebrauch von Holzheizungen.
Die Kärntner Installateure empfehlen:
Das Heizmaterial
+ trockenes Holz (mind. 2 Jahre Lagerzeit zum Austrocknen), Pellets oder Holzbriketts, Einwegkisten und Spanplatten, Holzreste von Baustellen oder Tischlereien, Altpapier, Kartons etc.
– Gesetzlich verboten: Verpackungsmaterial, imprägniertes oder lackiertes Holz, Spanplatten, Plastik, Haushaltsabfall.
Das Anheizen
+ Kleinere Stückholzstücke locker in den Brennraum legen. Gepresste Holzbriketts in Stücke zerteilen.
+ Mit Holzspänen und Zündhilfe anzünden.
+ Von oben (!) her anzünden.
+ Zum Anbrennen genügend Luftzufuhr geben.
+ Wenn ein Glutstock entstanden ist, nachlegen und die Luftzufuhr drosseln.
– Kein Papier oder Kartonagen zum Anzünden!
Das Nachlegen
+ Erst bei einem Glutstock nachlegen.
+ Nachlegen, wenn Flamme noch brennt.
– Nicht überfüllen: zu viel Nachlegen rußt, verschmutzt den Ofen und vergeudet Energie.
– Kein Rauch beim Nachlegen.
Der Verbrennungsvorgang
+ helle, hohe Flammen ohne sichtbaren Rauch
+ feine, hellgraue Asche ohne Rückstände
– dunkle, rußende Flammen und verrußte Sichtfenster
– dunkle, grobe Asche mit verkohlten Holzresten
Der optimale Ofen
+ Bei Althäusern gilt: erst sanieren und dämmen, dann Heizungsanlage installieren. + Alte Öfen durch neue mit besserer Verbrennung und höherem Wirkungsgrad ersetzen.
– Zu große Kessel und Öfen sind ineffizient und verursachen mehr Schadstoffe.
– Russablagerungen verursachen einen bis zu 10 % höheren Brennstoffverbrauch.
Ofen richtig warten
+ Vor Beginn der Heizsaison Ablagerungen und Rückstände aus dem Brennraum entfernen.
+ Wichtig: Bei Neukauf auf Typenprüfung und Prüfzeichen achten.
Fragen Sie Ihren Kärntner Installateur nach den optimalen Umrüst-Möglichkeiten für Ihre Heizungsanlage!








