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Mein Warmwasser

Warmes Wasser zu haben, ist ein Luxus, der beinahe selbstverständlich ist. Dabei wird oft unterschätzt, dass die Warmwasseraufbereitung im Gesamtenergieverbrauch eines Hauses nach der Heizung bereits an zweiter Stelle liegt. Häufig wird das Warmwasser über den Heizkessel bereitet ­– vielfach auch im Sommer. Heute gilt es als Fehlschuss, die Warmwasseraufbereitung als „billiges“ Nebenprodukt zu sehen: Der geringe Wirkungsgrad der Heizkessel sorgt gerade im Sommer für einen unnötigen Energieverbrauch und zusätzliche Emissionen wie Feinstaub und CO2, welche die Umwelt unnötig belasten. Der hohe Preis kommt dann auch mit der Heizkostenabrechnung! Selbst elektrische Durchlauferhitzer benötigen eine hohe Energiemenge, um das Wasser zu erhitzen. Die kostengünstige und umweltfreundliche Alternative: Wärmepumpen und Solaranlagen zur Warmwasseraufbereitung!


Wärmepumpen

Eine Wärmepumpe benötigt nur einen Bruchteil der Energie und arbeitet völlig emissionsfrei. Im Sommer eigenen sich spezielle Brauchwasser-Wärmepumpen ideal für die Warmwasseraufbereitung: Da die Umgebung sehr warm ist, erreichen sie besonders hohe Leistungszahlen. Sie erreichen Temperaturen bis zu 65°C. Dabei werden 75% der benötigten Energie zu Erwärmung aus der Umwelt bezogen und nur ein Viertel wird als elektrischer Strom benötigt. Dies macht den Betrieb äußerst günstig. Zusätzlich verbessern die emissionslosen Wärmepumpen das Mikroklima und fördern so Ihre Gesundheit!

TIPP: Brauchwasserwärmepumpen, welche Luft oder Abluft als Wärmequelle nutzen, bieten noch zwei weitere wirkungsvolle Zusatzfunktionen: zur Lüftungs- und Klimaregulierung. Sie nutzen warme und feuchte Abluft aus Räumen wie z.B. dem Badezimmer und geben diese getrocknet und gekühlt in einen anderen Raum ab. So kann man z.B. einen Lebensmittelraum kühlen, oder einen Raum zum Wäschetrocknen mit trockener Luft versorgen.

Solaranlagen

Mit einer richtig dimensionierten Anlage kann man jährlich 50 % bis 65 % des Warmwasserbedarfs mit Sonnenenergie decken. Im Sommer kann meistens der gesamte Bedarf  an Warmwasser über die Solaranlage bereitgestellt werden. Die konventionelle Heizanlage kann ganz abgeschaltet werden. Das ist besonders vorteilhaft, da die Solaranlage in diesem Zeitraum wegen des wegfallenden Heizbedarfs nur mit einem niedrigen Nutzungsgrad arbeitet. Umgerechnet bedeutet das: Mit einer typischen Solaranlage für die Warmwasseraufbereitung eines Einfamilienhaushaltes in Österreich (6 m² Kollektorfläche, 300 Liter Solarspeicher) entlastet man die Geldbörse um durchschnittlich 150,- bis 300,- Euro/Jahr und die Umwelt um etwa 1 Tonne CO2/Jahr.

TIPP: Man kann die angebotene Sonnenenergie noch besser nutzen, wenn anstatt der herkömmlichen Geräte, Waschmaschinen und Geschirrspüler mit solarthermischem Warmwasseranschluss zum Einsatz kommen.

Nähere Informationen bekommst Du von Deinem Kärntner Installateur!